Europaschule

Das Gymnasium Bad Essen ist seit 2002 Europaschule, zusammen mit 89 anderen Europaschulen in Niedersachsen.

Allerdings stellt sich immer wieder die Frage, was eigentlich alles mit der Bezeichnung „Europaschule“ in Verbindung steht. Dazu hat der Niedersächsische Landtag im Februar 2012 in einem Entschließungsantrag zur Thematik der Europaschulen Genaueres formuliert:
„In einem zusammenwachsenden Europa, in einer globalisierten Welt sei es gesamtgesellschaftliche Aufgabe, den europäischen Gedanken zu unterstützen und zu verbreiten.“

Wenn das ein zentrales Ziel einer Europaschule sein soll, dann ergeben sich daraus für das GBE etliche Möglichkeiten der Gestaltung und Umsetzung dieses Gedankens in vielen unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereichen. Um eine europäische Handlungskompetenz möglichst intensiv zu fördern, ermöglicht das GBE unseren Schülern die Gelegenheit, Erfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln. Das solle, nach Aussagen der Europaabteilung der Staatskanzlei, auf unterschiedlichen Wegen geschehen:

In einem zusammenwachsenden Europa, in einer globalisierten Welt sei es gesamtgesellschaftliche Aufgabe, den europäischen Gedanken zu unterstützen und zu verbreiten.

Allerdings stellt sich immer wieder die Frage, was eigentlich alles mit der Bezeichnung „Europaschule“ in Verbindung steht. Dazu hat der Niedersächsische Landtag im Februar 2012 in einem Entschließungsantrag zur Thematik der Europaschulen Genaueres formuliert:
„In einem zusammenwachsenden Europa, in einer globalisierten Welt sei es gesamtgesellschaftliche Aufgabe, den europäischen Gedanken zu unterstützen und zu verbreiten.“
Wenn das ein zentrales Ziel einer Europaschule sein soll, dann ergeben sich daraus für das GBE etliche Möglichkeiten der Gestaltung und Umsetzung dieses Gedankens in vielen unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereichen. Um eine europäische Handlungskompetenz möglichst intensiv zu fördern, ermöglicht das GBE unseren Schülern die Gelegenheit, Erfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln. Das solle, nach Aussagen der Europaabteilung der Staatskanzlei, auf unterschiedlichen Wegen geschehen:

  • durch Fremdsprachenerwerb
  • durch den Auf- und Ausbau interkultureller Kompetenz
  • durch berufliche Orientierung während eines Praktikums

Hierbei seien die Stärkung des Gedankens der Unionsbürgerschaft, aber auch die Sicherung der Konkurrenzfähigkeit auf dem europäischen Binnenmarkt wesentliche langfristige Kernanliegen.
Die Europaschulen hätten dabei die Funktion als Keimzelle der europäischen Idee! Diesem Gedanken kann gar nicht genug Bedeutung beigemessen werden, angesichts einer krisengeschüttelten heutigen Zeit, in der gerade auch der europäischen Idee gegenüber insbesondere von der jüngeren Generation viel Skepsis und oftmals auch Unverständnis entgegengebracht wird.
In dem Zusammenhang sollte das sogenannte Europaparlameter, eine vom Europäischen Parlament in Auftrag gegebene Analyse zum Thema „Europäisches Parlament“ erwähnt werden. In einer Befragung von ca. 26.000 Europäern wurde ermittelt, dass gerade die jungen Europäer im Alter zwischen 15 und 18 Jahren am schlechtesten über das Thema Europa informiert sind.
Es braucht zunächst Informationen für unsere Schüler bzgl. Europa, seiner Struktur, Organisation, seiner Verfahren des Zusammenlebens, der Probleme, der Chancen, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Probleme innerhalb der Europäischen Union.
Um dem europäischen Gedanken am GBE Rechnung zu tragen, damit unseren Schülern möglichst viele Informationen zuteil werden, wird im Rahmen des PW-Unterrichts schwerpunktmäßig das Thema „Europa“ sehr intensiv unterrichtet. Darüber hinaus gibt es seit geraumer Zeit immer wieder interessante Vorträge zu historisch-politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen der Europäischen Union. Im Jahrgang 10 des PW-Unterrichts nehmen unsere Schüler seit einigen Jahren sehr erfolgreich an Europäischen Wettbewerben teil, die sowohl auf Landes- als auch auf Regionalebene stattfinden. Hier wurden bereits etliche Preise errungen.

Ein „Highlight“ war bisher sicherlich der Besuch von Herrn Dr. Pöttering, dem dienstältesten Europarlamentarier und ehemaligen Präsidenten des EP, am 03. Mai 2012 anlässlich des von der Bundesregierung veranlassten Europatages, an dem jedes Jahr an Schulen bundesweit Europa „live“ gelebt werden soll. Dieser Besuch, wie auch weitere „Events“ mit hochrangigen Politikern, wurde von Fr. Seiters organisiert, die am GBE für den Bereich „Europaschule“ zuständig ist.
Hinzu kommen jahrelang aktiv gelebte Schüleraustausche mit Partnerschulen in den Niederlanden, Frankreich, Polen und Tschechien, die ebenso den europäischen Gedanken vertiefen sollen.
Von 2015 bis 2017 hat das GBE an einem Erasmus-Plus-Projekt im Rahmen der strategischen Schulpartnerschaften des Pädagogischen Austauschdienstes der KMK-Konferenz teilgenommen. Die im Schuljahr 2013/14 gegründete Europa-AG unter der Leitung von Fr. Lamott und Hr. Listemann war Ausgangspunkt für dieses von der EU vollfinanzierte Austausch-Projekt mit zwei weiteren Schulen aus den Niederlanden und Griechenland. Die an der Europa-AG teilnehmenden Schülerinnen und Schüler waren zugleich Teilnehmer des Erasmus-Plus-Projektes.
Unser Schulleitspruch „Gemeinsam Besonders Erfolgreich“ beinhaltet auch den europäischen Gedanken durch gemeinschaftliches Handeln erfolgreicher gestalten zu können. Am GBE wollen wir dazubeitragen, dass die Schüler sich mit „Europa“ näher auseinandersetzen und Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede innerhalb der europäischen Völkerfamilie ein wenig näher kennenlernen.
A. Listemann, T. Seiters

Links zum Thema Europaschulen und Erasmus-Plus


Aktuelle Beiträge