Erasmus Plus-Projekt in Iasmos, Griechenland im Januar 26

Das erste Mal seit der Coronazeit hat unsere Schule wieder an einem Erasmus – Projekt teilgenommen, diesmal fand es in Griechenland, in der Nähe von Komotini statt. Teilnehmen durften 15 Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 10. Für das Projekt warben Herr Listemann und Frau Maßmann, indem Sie kurz nach Schuljahresbeginn die Klassen besuchten und darüber berichteten. Da das Projekt für viele Schüler attraktiv wirkte und sich sehr viele nach Griechenland fahren wollten, mussten die Teilnehmer gelost werden.

Bevor es dann am 12. Januar losgehen konnte, wurden allerdings noch die letzten organisatorischen Dinge, bspw. die Zimmerverteilung und der Aufenthaltsort gemeinsam besprochen. Zudem haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sich auf mehreren Treffen im Vorfeld ein wenig näher kennengelernt. Irgendwann, nach Monaten der Vorfreude, ging es endlich los. Die Reise wurde von Herrn Listemann und Herrn Leitmann begleitet, da Frau Maßmann leider nicht mitfahren konnte. Nach 2,5 Stunden Zugfahrt, 2 Stunden Flug und 3 Stunden Busreise gelangten wir abends in Komotini an und nach dem Abendessen in der nächsten Pizzeria mussten wir uns erstmal von der Reise erholen. Am Dienstagvormittag lernten wir die Schülerinnen und Schüler des Lyceums in Iasmos kennen, mit denen wir in den nächsten Tagen zum Themenbereich „Demokratie und Social Media“ in Gruppen arbeiteten. Die Projektarbeit fand auf Englisch statt und wir beschäftigten uns konkret mit folgendem Thema: „Chances and problems for students under the influence of social media in democratic societies.“ Eine Lehrerin der Schule führte uns schließlich noch in das Heimatmuseum der Gemeinde Iasmos. Am Nachmittag haben wir uns dann ein paar Sehenswürdigkeiten in Komotini angeschaut, bspw. eine Moschee und die orthodoxe Kirche. Um etwas mehr von Griechenland selbst mitzubekommen, fuhren wir dann mittwochs nach Philippi, in eine antike Stadt mit einem Amphitheater und dem angeblichen Gefängnis, indem Apostel Paulus war. Außerdem besuchten wir Kavala, eine wunderschöne Stadt am Meer. Donnerstagnachmittag fuhren wir nach Xanthi, um durch die bekannte Altstadt zu gehen und Souvenirs für Angehörige zu kaufen. Die Reise bestand aber nicht nur aus Ausflügen, denn die Projektarbeit fand meist vormittags in der Schule statt. Das Projekt lief in Form einer „Zukunftswerkstatt“ ab, in der wir Ideen entwickeln und diese auf kreative Weise am Ende der Woche präsentieren sollten. Wir überlegten uns Chancen und Risiken, die durch Social Media für die Demokratie entstehen, tauschten Ideen aus, was man im Konkreten beim Umgang mit Social Media verändern könnte, um die Risiken zu minimieren. Mit den griechischen Schülerinnen und Schülern verbrachten wir eine gute Zeit, während der Projektbearbeitung und den gemeinsamen Ausflügen, weshalb der Abschied am Freitag vielen schwer viel und noch einige Telefonnummern ausgetauscht wurden.

Am Ende konnten wir uns freuen, dass wir am Nachmittag der sechstägigen Reise die liebgewonnene Kultur und die neuen Freunde kennenlernen konnten. Die Teilnahme an diesem Projekt hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Alice Thießen für die Projektgruppe