Bläserklassen und BiGBEats rocken die Schule

Kunterbuntes musikalisches Programm begeistert die Zuhörer*innen

Standesgemäß mit einer „festlichen Fanfare“ feierte das Konzert der Bläserklassen der Jahrgänge 5 und 6 sowie der BiGBEats, der Schulbigband des Gymnasiums Bad Essen, einen stimmungsvollen Einstieg. Zuvor hatte Musiklehrerin Anne Sander-Mühl ein kunterbuntes Programm versprochen. Und sie sollte recht behalten.

Die Zuhörer*innen im sehr gut besuchten großen Forum der Schule lauschten begeistert dem „Pinguin-Rock“ und dem von den jungen Musikern eigens titulierten Song „Wir rocken die Schule“, der – so sollte sich auch im weiteren Verlauf des kurzweiligen Konzertabends zeigen – zum passenden Motto der Veranstaltung avancierte. Nach „einer Miniprobe“, so Sander-Mühl, standen schließlich die zuvor alleine aufgetretenen Fünftklässler*innen mit den Musiker*innen des Jahrgangs 6 gemeinsam auf der Bühne, um deren Lieblingsstück „Der Tanz des Jack O’Lantern“ zu schmettern. Das Publikum zeigte sich von den enormen Fortschritten, die die jungen Schüler*innen in bereits kurzer Zeit erzielt hatten, beeindruckt und honorierten deren Auftritt mit einem donnernden Applaus, den sich auch Tjasse Janssen, Mitgied der Schulbigband, verdient hatte, der mit einem fulminanten Schlagzeugsolo überzeugte.

Nicht geringer fiel die Zustimmung des Publikums aus, als die Bläserklasse des Jahrgangs 6 unter Leitung von Ekkehard Schneckener verschiedene Volkslieder anstimmte. Diese hatten ihren Ursprung auf vier verschiedenen Kontinenten, so dass die schwungvollen Melodien nicht nur internationales Flair versprühten, sondern die Zuhörer*innen auch zum rhythmischen Mitklatschen animierten.

Nach einer Pause, in der die Schulmensa „Kessies Küche“ Erfrischendes bereithielt, zeigten letztlich die BiGBEats unter der Leitung von Dr. Julia Ogrodnik eine mitreißende Kostprobe ihres musikalischen Könnens. Unter Mitwirkung von Bandmitgliedern, die mit dem Konzert ihre Premiere im Ensemble feierten, wurden auch neue Stücke aus dem Bereich Jazzrock, unter anderem Stevie Wonders „Superstition“, beschwingt dargeboten, was die Zuhörer*innen mit lauten Zugabe-Rufen honorierten.

Die Musiker*innen ließen sich nicht lange bitten und hatten zum Ende der Veranstaltung eine besondere Überraschung parat: Die Bühne wurde nun richtig voll, weil alle beteiligten Musikgruppen mit einem gemeinsamen Stück einen tollen Abschluss des Konzertabends auf die Bühne zauberten.