Rikscha als Symbol für das Miteinander der Generationen

Einweihung im Rahmen der Kooperation mit dem Altenzentrum Simeon und Hanna

Um eine besondere Attraktion reicher ist die enge Kooperation des Gymnasiums Bad Essen mit dem benachbarten Altenzentrum Simeon und Hanna. Die lange Zeit herbeigesehnte Fahrradrikscha, mit der Schüler*innen künftig zusammen mit Senior*innen auf Tour gehen sollen, konnte offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden.

Zuvor hatten zahlreiche private Spender*innen, die Bürgerstiftung Bad Essen, der Bildungsfond Wittlager Land, die Sozialstation Wittlager Land gGmbH, die Sparkasse Osnabrück sowie der Diakonie-Förderverein Simeon und Hanna e.V. gemeinschaftlich dafür gesorgt, dass das finanziell anspruchsvolle und pädagogisch äußerst wertvolle Projekt in die Tat umgesetzt werden konnte. Einen großen Beitrag hierfür leistete auch der Förderverein des Gymnasiums Bad Essen sowie die Schülervertretung, die einen beträchtlichen Teil aus dem Erlös des Adventsbasars für den Erwerb der Fahrradrikscha zur Verfügung gestellt hatte. Entsprechend gut war die Stimmung aller Beteiligten, als die Rikscha auf dem Gelände des Altenzentrums Simeon und Hanna in Augenschein genommen wurde und erste Probefahrten für fröhliche Gesichter sorgten.

Das Gymnasium Bad Essen kooperiert im Rahmen des Projektes „MitEinander im Quartier“ seit 2024 mit dem in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Haus Simeon und Hanna, das als diakonisch-christliche Einrichtung zentraler Bestandteil des Quartiers „Zuhause in Bad Essen“ ist. Das Zusammenführen von Jung und Alt, dessen Kernanliegen die Kooperation beider Sozialräume ist, bietet die Möglichkeit, ein Verständnis für die jeweils andere Generation zu entwickeln. In einer Arbeitsgemeinschaft, die unter Federführung von Melanie Willuhn und Sandra Tiltmann den bezeichnenden Titel „Ziemlich beste Freunde“ trägt, werden regelmäßige Treffen der jüngeren mit der älteren Generation realisiert. Hieraus erwuchs die Idee, mit einer Rikscha gemeinsam zum Wochenmarkt in Bad Essen zu fahren, den Kanal mit der Marina zu genießen oder Orte der Erinnerung aufzusuchen. Wir freuen uns, dass unter Beteiligung vieler dieses Vorhaben nun in die Tat umgesetzt werden konnte und die eingeweihte Fahrradrikscha als Symbol für das Miteinander der Generationen von nun an des Öfteren im öffentlichen Nahraum präsent sein wird.