Vom 30.09. bis zum 02.10.26 fand die diesjährige Akademiefahrt statt. Diesmal ging es mit insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 12 nach Dortmund.

Nach der Ankunft stand zunächst die Erkundung der Stadt auf dem Programm. Im Rahmen einer Rallye zum Thema „Sicherung einer Großstadt“ wurden die Teilnehmenden hierbei an verschiedene Orte aus der Perspektive von Polizei und Sicherheitsbehörden vorbeigeführt. Im Mittelpunkt standen die Aspekte Überwachung, Sicherung und Gerichtsbarkeit. Neben dem Hauptbahnhof wurden hierzu auch weitere Bereiche der Innenstadt besucht, die aufgrund ihrer Bedeutung oder besonderer Herausforderungen von der Polizei verstärkt im Blick behalten werden müssen.
Den Abschluss des ersten Tages bildete eine gemeinsame Nachtwanderung zum Dortmunder Hafen. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck von dem stattfindenden Strukturwandel insbesondere im Hafenquartier gewinnen, der Dortmund seit vielen Jahrzehnten prägt. Die Bedeutung der Europäischen Union, die den Wandel im Hafenbereich mit Fördergeldern maßgeblich finanziert, wurde den Teilnehmenden hier sichtbar.
Der Schwerpunkt des zweiten Tages lag auf einem Seminar zum Thema „Performanz bei Präsentationen“. Die Teilnehmenden entdeckten verschiedene Methoden zur Verbesserung ihrer Präsenz zunächst auf spielerische Weise. Dabei konnten sie unmittelbar erfahren, wie Körpersprache, Stimmeinsatz und Auftreten die eigene Wirkung auf ein Publikum beeinflussen. Die dabei gemachten Erfahrungen wurden anschließend gemeinsam reflektiert und in einem Fachvortrag angewendet.
Am Nachmittag blieb außerdem Zeit für individuelle Erkundungen Dortmunds. Einige Teilnehmende besuchten beispielsweise das Bergbau-Museum Zeche Zollern. Dort konnten sie den besonderen Industriecharme des Ruhrgebiets erleben und die Entwicklung einer Region nachvollziehen, die noch vor rund 70 Jahren wesentlich von der Kohleindustrie geprägt war.
Die für den dritten Tag ursprünglich geplante Führung im Polizeipräsidium wurde leider kurzfristig abgesagt. Daher wurde spontan umgeplant: Die Gruppe machte sich auf den Weg zu einem ausgedehnten Spaziergang in den Westfalenpark. Die ungeplante Änderung bot abschließend nochmal Gelegenheit für gute Gespräche, gemeinsame Erlebnisse und weitere Eindrücke der Stadt.
Nach zwei ereignisreichen und vergleichsweise kurzen Nächten ging es Freitagmittag wieder zurück nach Hause ins Wochenende.